FAQ

Häufig gestellte Fragen

Die Frage nach einem Preis ist im Grunde nicht zu beantworten bis wir mit der Arbeit durch sind. Sobald wir wissen, was wir genau machen und welche Faktoren einfließen (Größe, Platzierung, Stil, Farben, … )kann ich oft schon eine grobe Einschätzung geben. Doch auch diese ist nicht bindend und sollte lediglich als Anhaltspunkt verstanden werden.

Termine werden bei mir aufgrund hoher Nachfrage nur einmal pro Jahr an Neukunden vergeben. Dazu verwende ich einen bestimmten Tag im Jahr, den Terminvergabe-Tag. An diesem kann jeder, der Ideen, Vorstellungen oder Vorlagen hat, vorbeikommen und dann, wenn alles passt, einen Termin bei mir vereinbaren. Ab dann sollte mit einer Wartezeit von mindestens einem Jahr gerechnet werden – Zeit um sich noch weitere Gedanken zu machen und sich auf das Projekt zu freuen.

Wichtig: Wenn du einen Termin vereinbarst, wird eine Beratungsgebühr in Höhe von 50€ fällig. Diese steht auch für das Freihalten eines oder mehrerer Termine und den Designauftrag.

Sowohl Ich, als auch meine Arbeitsmaterialien sind vegan. Ich versuche so gut es mir möglich ist, ausschließlich vegan gekennzeichnete Rohstoffe und Arbeitsmaterialien zu verwenden. Leider zeichnen nicht alle Hersteller alle Produkte explizit als „vegan-friendly“ aus. Da muss man dann eben nachfragen und so gut es geht den Herstellungsprozess nachverfolgen.

Im Bereich der Farben und anderer, unmittelbarer Tätowiermittel ist das jedoch gottseidank leicht und eindeutig. Da muss man sich, wenn man drauf achtet, dann die wenigsten Gedanken machen.

PS:

Schön dass du fragst J

Leider, auch wenn es gesetzlich mit Erlaubniserklärung der Erziehungsberechtigten erlaubt sein mag, tätowiere ich erst ab 18.
Sobald du also alleine Autofahren und Entschuldigungen schreiben kannst, sind auch Tattoos drin 8)

Vorher wird allerdings keine Ausnahme gemacht.
Aber vielleicht bist ja noch 17 und es gibt eh erst Termine in frühestens einem Jahr Wartezeit? Dann braucht nicht wirklich warten 😉

Ja und Nein. Am Terminvergabe-Tag verlange ich eine Beratungsgebühr in Höhe von 50€.
Diese kann zwar als Anzahlung verstanden werden (sie dient für mich auch als Versicherung für die Ernsthaftigkeit des Auftrags), wird aber in keinem Fall zurück erstattet. Sie gibt dir aber das Recht auf einen Termin zum Tätowieren bei mir.

Ohne zweifel – Ja.

Aber das sollte dich nicht wirklich zurück halten.

Tätowieren bedeutet, mit einer, bzw. vieler kleiner Nadeln immer und immer wieder durch deine Epidermis und in deine dermale Hautschicht zu stechen. Dort sitzen, je nach Hauttyp und Empfindlichkeit, viele kleine Schmerzrezeptoren die dir sofort sagen wollen: „stopp!“

Bei dem Einen sind diese Signale lauter (mehr Schmerzen), bei dem Anderen sind sie eher leise bis kaum Wahr zu nehmen.

In jedem Fall kann man sich durch beide Modi hindurchquälen und merken, dass man nicht aus Zucker ist. Und das über sich Selbst zu lernen und zusätzlich noch ein cooles Tattoo zu haben, kann den Schmerz durchaus Wert sein.

Eins vorweg: Ich benutze keine Schmerzstillenden Cremes bzw. Betäubungssalben.

Diese halten entweder nicht lang genug für das Fertigstellen eines Tattoos, oder sollten erst garnicht in die Haut gearbeitet werden. Die Tattoo-Nadel hat schließlich den Job, Flüssigkeit (Tinte) möglichst effizient in die Haut und den Körper zu tragen. Und da gehört eine topische Betäubungcreme eben nicht hin.

Auch Schmerzmedikamente wie Ibuprofen gehören nicht zu meinen Favoriten. Das liegt aber vermutlich vorwiegend an einer allgemeinen Einstellung zu Medikamenten(-missbrauch).

Die wichtigsten Faktoren um das Tätowieren zu überstehen sind:

  • Ausreichend Schlaf (gerne 10h)
  • Moderat gefüllter Magen
  • Bock und Freude

Alles was sonst noch auf dein Gemüt wirkt, wie zum Beispiel Musik oder ein Stofftier kann selbstverständlich auch verwendet werden 🙂

Leider nein; nur Bares ist Wahres.

Da ich lediglich den Raum anmiete, ist auch eine Abbuchung über das AK47-Saarbrücken nicht möglich.

Also lieber etwas mehr, denn zu wenig mitbringen.

Das hängt natürlich vorwiegend von dem Motiv, deiner Schmerztoleranz und meiner Zeit ab.

Es gibt zwei grundliegende Termin-Arten.

Entweder ganztägig, oder halbtägig.

Ganztägig bedeutet, dass wir um 11:15h starten und ich an diesem Tag mindestens 300€ einnehme.

Sollten wir mal bis 17h an dir arbeiten, dann werde ich in jedem Fall gegen 14h eine halbstündige Mittagspause einlegen, die wir dann am Besten zum Essen und Trinken nutzen sollten.

Halbtätig bedeutet, dei Termin beginnt Entweder um 11:15h und geht bis maximal 14:00h, oder er beginnt um 15h und geht bis maximal 17:30h.

Gerade wenn du noch keinen Plan hast, wie gut du Tätowierschmerz erträgst oder du Schmerzempfindlich bist, oder aber dein Motiv ohnehin etwas kleiner ist, macht diese Art von Termin Sinn.

Das ist Möglich, aber Abhängig von Faktoren wie:

  • Motiv-Größe
  • Motiv-Aufwand
  • Motiv-Stil
  • Schmerztoleranz
  • Zeit

Solltest du dir also Vorstellen einen kompletten Sleeve an einem Tag zu stechen, muss ich dich leider enttäuschen. Das wäre, selbst wenn du das ertragen würdest, auch für mich selbst zu viel. Hut ab vor jedem Tätowierer der sich 8h, 10h oder 12h am Stück fokussieren kann. Ich kann das leider nicht.

Ein Tattoo sollte in meinen Augen nicht schnell fertig sein, sondern so gut wie möglich aussehen. Und meine Konzentration lässt oft schon nach 4h nach. Ab dann, sobald ich merke ich werde nachlässig, ziehe ich die Reißleine.

Können: ja.
Wollen: nein.

UV-Tätowierfarben sind nicht sonderlich gut erforscht. Schon bei normalen Tätowierfarben wie Schwarz ist die langfristige Studienlage eher dünn und könnte besser sein. Und hier sprechen wir von einer Tradition die es schon über 5000 Jahre zu geben scheint.

UV-Farben sind da Vergleichsweise etwas komplett Neues und es gibt durchaus Einiges zu bedenken. Gerade der Einfluss von UV-Stahlen (Sonne) verändert die chemische Beschaffenheit der Pigmente. Selbst wenn wir also ein sicheres Pigment hätten, könnten wir nicht überzeugt sein, dass es durch Einfluss dieser UV-Werte zu gesundheitsgefährdenden Bestandteile werden könnte.

Ja.

Ich gehe nicht davon aus, dass ich absolut Alles über diese Welt wüsste. Auch nicht, was absolut Richtig oder Falsch ist.

Dennoch habe ich mir persönliche Maximen und Ideale gesetzt, derer Umsetzung ich versuche so gut ich kann nachzueifern.

Nehmen wir beispielsweise ein Motiv, was tiefe Verachtung oder Hass gegen jemand bestimmtes, oder eine Gruppe von Menschen symbolisiert. Hier möchte ich mich dann unmittelbar distanzieren und hoffe, dass, egal wie schwer die persönlichen und psychologischen Konflikte sein mögen, du eine Lösung für dein Problem findest.
Willst du dich Selbst entstellen um Möglichst bescheuert auszusehen? Dann ist ein Tattoo bei mir vermutlich ohnehin ein wenig teuer und ich habe kein Bedürfnis dir dabei zu helfen dieses Ziel zu erreichen. Auch hier wäre eine Therapie oder bessere Freunde evtl. ein guter Tipp.

Ich bin ausschließlich an ehrlichen und authentischen Wünschen interessiert, die einen Aspekt des Positiven in sich tragen. Ab dann bin ich für alles so ziemlich alles offen und Freue mich darauf.

Solange du weißt worauf du dich einlässt und du dich damit nicht selbst eher verstümmeln und einschränken möchtest, bin ich am start.

Sicher bin ich mir aber auch, dass es keine Notwendigkeit gibt die Stirn zu Tätowieren, bevor nicht zumindest die Arme zugemalt sind. Du solltest wissen worauf du dich einlässt.

Ich nehme mir hier heraus, diese Entscheidung auch für Dich zu verneinen. Es kommt also immer drauf an.

Nope, da muss ich dich leider enttäuschen.

Es gibt hierzu verschiedene (theoretische) Ansätze:

Einmal, dass man Farbe nur so tief in die Haut einbringt (nur so tief sticht), dass sie im natürlichen Häutungsprozess mit Abstoßen der Epidermis wieder verschwindet.

Das ist allerdings aus mehreren Gründen nicht möglich.

Weder kann man diesen Grad der Stechgenauigkeit konstant gewährleisten da Hautschichten ungleichmäßig dick sind. Dadurch würden immer wieder Pigmente nachhaltig in der Haut verbleiben und wenn sich die Hautschicht dann eben löst, nur Flecken zurückbleiben. (Das Problem gibt es zum Beispiel wenn man zu „flach“, also nicht tief genug tätowiert. – Sieht ziemlich mies aus, kann dann aber hervorragend nachgestochen werden)

Noch kann man davon ausgehen dass, selbst wenn man es technisch hinbekäme, es ziemlich schnell abgeht. Der epidermale Schälungsprozess nach dem Tätowieren beträgt grob zwei Wochen. Innerhalb dieser Zeit schließt der Körper die Stichöffnungen, heilt die gröbsten Verletzungen, stößt die Haut ab und ist komplett geschält.

Oft schuppt die Haut schon nach 3 Tagen und sieht nicht wirklich hübsch aus. Dies wäre dann allerdings (bei einem Bio-Tattoo) die gehoffte Wirkzeit.

Kurz: Das erhoffte Kurzzeit-Tattoo sähe drei Tage ganz okay aus, danach eher wie eine Hauterkrankung, und im Anschluss dann Fleckig.

Ein anderer Ansatz ist das Verwenden von sich zersetzender Farbpigmente.

Und hier sollte man einfach mal kurz nachdenken; Der einzige Grund, dass ein Pigment verschwinden würde, wäre eine chemische Reaktion. Das bedeutet es würde sich in einen, sehr wahrscheinlich unbekannten, neuen Stoff zersetzen. Diese würde evtl. sogar verschwinden. Aber ob das gesundheitlich zu empfehlen wäre, ist ein recht riskantes Spiel mit der eigenen Gesundheit.

Ein letzter Ansatz, der mir einfällt, wäre die Nutzung der Lymphbahnen/Lymphgefäße. Aus dem herkömmlichen Tätowieren weiß man, dass Farbpigmente nach dem tätowieren in Lymphgefäßen gefunden werden kann. Der Körper versucht den „Fremdkörper“ Farbe aus dem Körper zu transportieren.

Dazu werden unter anderem auch Lymphgefäße genutzt.

Robe Pigmente kann der Körper damit leichter abtransportieren. Entsprechend könnte man die verwendeten Pigmente so gestalten, dass der Körper sie abtransportiert.
Aber leider ist auch dieser Effekt eher bescheiden. Es blieben also Jahrelang bis ewig Fleckige Stellen übrig. Und die Abtransportierte Farbe würde dann möglicherweise zu gesundheitlichen Problemen führen.

Alles in allem: Bleib am besten bei einem Henna-Tattoo (nicht bei mir 😉 ), lass die Idee eines Tattoos an sich gehen, oder geh aufs Ganze und mach dir ein „richtiges“ Tattoo. Im letzteren Fall: Willkommen auf meiner Seite! 8)

Da kann ich dich erstmal beruhigen. Weder sind Autolacke, verbrannte Reifen noch NewWordOrder-Chemikalien in den in Deutschland verkauften und hergestellten Farben enthalten.

Richtig aber ist, dass es bis zum in Kraft treten der Tätowiermittel-Verordnung am 13.11.2008 keinen wirklichen Schutz der Verbraucher durch problematische Farbenhersteller gab. Es lag bis dahin am Tätowierer selbst möglichst saubere und unbedenkliche Farben zu kaufen und nutzen.

Dass das nicht immer geklappt hat, ist vermutlich nicht schwer vorzustellen bei einem Beruf ohne Ausbildungsnotwendigkeit.

Seither jedoch kann man davon ausgehen, dass die Farben Grenzwerte und Inhaltsstoffe haben, die gesundheitlich nicht problematisch sind.

Die Tätowiermittel-Verordnung regelt grob drei Aspekte:

  • Was darf nicht zur Herstellung der Farben genutzt werden (Negativ-Liste)
  • Mitteilungspflicht an den Verbraucherschutz der Farbenhersteller über Hersteller-Identität, Herstellungs- /Einführungs-Ort und Inhaltsstoffe.
  • Kennzeichnungsverpflichtung auf den Farben über Hersteller-Identität, Mindesthaltbarkeitsdatum, Verwendungsdauer nach dem Öffnen und Inhaltsstoffe.

Wichtig ist aber hier natürlich, dass der Tätowier-Künstler auch Farbe in Deutschland kauft und nicht etwa im Ausland um ein Paar € zu sparen oder den „besonders geilen Farbton“ zu bekommen.

Ja und Nein.

Es kommt zum Einen auf die Art der Narbe, die Heilphase und zum anderen auf das erhoffte Ziel an.

Narben, wie großflächige Verbrennungen, die die Haut irritiert haben und deren Oberfläche sehr „rau“ bzw. ungleichmäßig ist, kann durch ein abdecken durch ein Tattoo kaum schöner werden.

Narbengewebe ist nicht genau wie Haut und hat etwas andere Eigenschaften als unberührte Haut.

Hier empfiehlt es sich zu schauen, ob man, wenn man denn was dranmachen möchte, nicht lieber versucht den Blick von der Narbe „abzulenken“ und ein Motiv daneben/drum herum zu legen. Das Kann, je nach Fall schon mal etwas Erleichterung verschaffen.

Narben, die eher einen Schnitt oder Schnitte darstellen sind da schon nutzbarer.

Hier ist es allerdings wichtig, dass die Narben komplett verheilt ist – und das kann dauern.

Rund zwei Jahre braucht Haut um komplett zu verheilen. Manchmal sogar länger. In dieser Phase ist die Narbe meist noch rosa, juckt hin und wieder und kann auch noch wehtun.

In dieser Phase sollte auf keinen Fall darüber tätowiert werden.

Erst wenn die Narbe hell (oder „weiß“) geworden ist, kann man sich an einen abdeckversuch wagen.

Das Ergebnis hängt dann davon ab, wie gleichmäßig die Haut heilen durfte. Wulstige Narben werden immer wulstig bleiben. Selbst wenn wir die Fläche komplett einschwärzen, wäre hier due Narbe also noch gut zu erkennen. Sie ist ja eben „dreidimensional“.

In diesem Fall kann man versuchen durch komplexe Muster und Kontraste im Motiv das Auge soweit zu überfordern, dass die Narbe nicht länger auffällt.

Alles in Allem kommt es immer von Fall zu Fall drauf an und muss letztlich individuell Besprochen und geplant werden.
Es kann also sein, dass nicht viel zu machen ist, aber es ist durchaus möglich dass es total knorke wird.

Freut mich dass du bock auf diesen Beruf hast. Lass dich nicht entmutigen und mach dein Ding. Aber ich habe leider im Moment, nach einigen wenig erfolgreichen Anlern-Versuchen, wenig Interesse an einem Praktikanten. Muss dich also enttäuschen.

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